Betriebskapital vor Wertverlust schützen

Eine gesunde Liquiditätsbasis ist wichtig für jedes Unternehmen.

Doch gerade das auch langfristig nicht eingesetzte Betriebskapital ist bei Null- und Negativzins dem Effekt von Kaufkraftverlust ausgesetzt. Verstärkend hinzu kommen die wirtschaftlichen Einschnitte durch die Corona-Pandemie und Verwahrentgelte, wenn Banken die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) weitergeben müssen.

Mit digitaler Unterstützung strukturieren wir gemeinsam den Kapitalbedarf Ihres Unternehmens und zeigen Ihnen Lösungsmöglichkeiten auf, wie Sie gerade die Teile Ihres Betriebsvermögens vor Wertverlust schützen können, die auch langfristig nicht verplant sind.

 

Gute Gründe für Ihren Beratungstermin

  • Ganzheitliche Betreuung bei einem Finanzdienstleister
  • Professionelle Liquiditätsplanung und -strukturierung
  • Transparenz hinsichtlich der Auswirkungen von Inflation und Verwahrentgelt auf die Kauf- bzw. Investitionskraft
  • Passende Lösungen im Niedrigzinsumfeld

Wichtig für Sie: Vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin bei Ihrem Firmenkundenbetreuer.

Liquide Mittel – renditestark statt Minusgeschäft

Freie Liquidität auf Girokonto, in Tages- oder Festgeld? Kaufkraftverluste und Verwahrentgelt zehren auf Dauer am Betriebsvermögen. Sind die scharfen wirtschaftlichen Einschnitte durch die Corona-Pandemie erst einmal überwunden, bleibt das Zinsdilemma stärker als zuvor bestehen. Eine bessere Liquiditätsstrukturierung kann helfen. Ihr Firmenkundenberater unterstützt Sie dabei – anhand einer Liquiditätsanalyse und -strukturierung mit dem digitalen System FirmenkundenInvest.

Unternehmen mit hoher Liquidität

Viele Unternehmen verfügen über hohe Liquiditätsbestände, die nicht oder kaum verzinst werden und auf die Banken Verwahrentgelte erheben müssen. Selbstverständlich benötigt ein Unternehmen stets eine ausreichende Liquiditätsreserve. Ein großer Teil der Barbestände wird jedoch häufig auch mittel- bis langfristig nicht benötigt, sondern schlummert stattdessen auf Giro-, Tages- oder Festgeldkonten.

Kaufkraftverlust des Betriebsvermögens droht

Diese langfristig nicht eingesetzte Liquidität verliert aufgrund negativer Realzinsen an Wert. Verschärft wird dies noch durch Verwahrentgelte, die bereits unangenehme Realität sind.

Ein Beispiel:* Angenommen, der Bodensatz Ihres Unternehmens beträgt 100.000 Euro. Bei zwei Prozent Inflation pro Jahr verliert Ihr Betriebsvermögen innerhalb eines Jahres 2.000 Euro an Wert. Kommt noch ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent pro Jahr hinzu, beträgt der Verlust insgesamt 2.500 Euro.

Mittel- und langfristig betrachtet sind die Verluste beachtlich: Ihr Anfangsvermögen von 100.000 Euro verliert über fünf Jahre 11.614 Euro, über zehn Jahre sogar 21.880 Euro an Wert.

Liquiditätsplanung und -strukturierung zeigt Lösungen auf

Vereinbaren Sie ein Gespräch bei Ihrem Firmenkundenberater! Er oder sie erstellt gemeinsam mit Ihnen und anhand des digitalen Assistenten FirmenkundenInvest eine individuelle Liquiditätsübersicht und -strukturierung. Dies schafft Transparenz hinsichtlich der Auswirkungen von Inflation und Verwahrentgelt auf die Kauf- beziehungsweise Investitionskraft Ihres Unternehmens. Zugleich zeigt Ihnen FirmenkundenInvest mögliche Lösungswege auf.

Rendite mit Investmentfonds

Eine Option kann die Anlage in Investmentfonds sein, die attraktive Ertragschancen bieten können – passend zum individuellen Risikoprofil. Denn bei solchen Geldanlagen gilt es etwa das Risiko marktbedingter Kursschwankungen oder das Ertragsrisiko zu kennen. Nach der Investmentsteuerreform 2018 ist die Anlage in Investmentfonds gerade für Betriebsvermögen besonders interessant, da sie deutlich einfacher geworden ist. Für eine ganz auf Sie und Ihr Unternehmen abgestimmte Lösung steht Ihnen dann Ihr Anlageberater zur Verfügung.

 

* Beispielhafte Darstellung von Union Investment, Stand: September 2019. Es wurden keine weiteren Kosten für das Beispiel angenommen. Die Hochrechnung veranschaulicht die Ergebnisse in der Vergangenheit für die im Beispiel genannten Annahmen. Andere Konstellationen können zu anderen Ergebnissen führen. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen.