SCHUFA-Terminal

SCHUFA-Bonitätsauskunft am SCHUFA-Terminal anfordern

Sie wollen eine Wohnung mieten, eine neue Arbeitsstelle antreten oder einen Kauf per Ratenzahlung tätigen? Mit einer SCHUFA-Auskunft bestätigen Sie Ihre Vertrauenswürdigkeit und Bonität.

SCHUFA-Bonitätsauskunft in der Filiale

In nachfolgend genannten Geschäftsstellen steht ein SCHUFA-Terminal für Sie bereit. In wenigen Minuten erstellen Sie hier Ihre Anfrage und nehmen Ihre Auskunft gleich mit.

In wenigen Schritten zur SCHUFA-Auskunft

  • Halten Sie Ihren Personalausweis und Ihre IBAN bereit.
  • Sie erhalten eine individuelle Bestellnummer und vergeben anschließend eine PIN
  • Sie geben Ihre Daten am SCHUFA-Terminal ein und erhalten Ihre SCHUFA-Auskunft.
     
Die Gebühren in Höhe von 29,95 Euro je Auskunft werden direkt dem Konto belastet.

Standorte der SCHUFA-Terminals


Hauptstelle Ingolstadt, Ludwigstraße 34, 85049 Ingolstadt

Niederlassung Eichstätt, Domplatz 5, 85072 Eichstätt

Niederlassung Pfaffenhofen, Hauptplatz 21, 85276 Pfaffenhofen

 

 

Was ist die SCHUFA?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) ist eine Wirtschaftsauskunftei, die Daten zu Privatpersonen und Unternehmen sammelt und diese auf Anfrage an verschiedene Wirtschaftsakteure übermittelt. Zurzeit verfügt sie über Daten zu 67,7 Millionen Privatpersonen und zu sechs Millionen Unternehmen. Sinn und Zweck der Datensammlung ist es, Geschäftspartnern zu ermöglichen, Auskünfte über die Kreditwürdigkeit ihrer potenziellen Kunden bzw. Vertragspartner einzuholen und sich somit vor Zahlungsausfällen zu schützen.

Selbstauskunft beantragen

Mit einer positiven Bewertung der SCHUFA steigen in der Regel Ihre Chancen auf den gewünschten Kredit oder die begehrte Wohnung. Daher sollten Sie sich zuvor darüber informieren, welche Angaben die SCHUFA über sie gespeichert hat. Jeder Bürger kann einmal im Jahr kostenlos eine Selbstauskunft, also eine Datenkopie, bei der SCHUFA beantragen. Dabei erfahren Sie, woher welche Daten stammen und an wen die Auskunftei die Informationen weitergeleitet hat. Für diejenigen, die mehr als nur einmal im Jahr ihre Daten überprüfen möchten, bietet die SCHUFA verschiedene kostenpflichtige Pakete an.

Bonitätsauskunft

Die kostenlose Datenübersicht sollte vertraulich behandelt werden, denn sie enthält viele persönliche Informationen. Wenn Sie zum Beispiel für einen zukünftigen Vermieter einen Nachweis über Ihre Bonität benötigen, ist die SCHUFA-BonitätsAuskunft die bessere Wahl. Sie enthält nur die Informationen, die der Vermieter für seine Entscheidung benötigt.

Tipp: Wenn Sie den Bonitätsnachweis bereits zur Besichtigung mitbringen, heben Sie sich von anderen Bewerbern ab.

 

Diese Daten verarbeitet die SCHUFA

Um ein umfassendes Bild Ihrer Kreditwürdigkeit zu erhalten, verarbeitet die SCHUFA zahlreiche Daten zu Ihrer Person, Ihrem Zahlungsverhalten und Ihrer Vertragstreue. Darunter fallen weder Angaben zu Ihrem Familienstand, Beruf, Einkommen oder Vermögen, noch Informationen zu Ihrem Kaufverhalten oder Ihrer Weltanschauung. Folgendes speichert die SCHUFA:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, momentane und frühere Anschriften
  • Die Existenz von Verträgen, beispielsweise über Girokonten, Ratenkredite, Kundenkonten bei Handelshäusern oder Telekommunikationsunternehmen sowie übers Bausparen
  • Angaben zu nicht vertragsgemäßem, betrügerischem oder missbräuchlichem Verhalten, zum Beispiel Identitätstäuschung oder das Nichtbegleichen fälliger, unbestrittener und mehrfach angemahnter Forderungen
  • Informationen aus amtlichen Bekanntmachungen und öffentlichen Verzeichnissen (zum Beispiel Insolvenzbekanntmachungen oder Einträge aus Schuldnerverzeichnissen)
  • Score-Werte

Der SCHUFA-Score

Anhand der gespeicherten Daten erstellt die SCHUFA eine Prognose zu Ihrem künftigen Zahlungsverhalten. Der daraus ermittelte Score zeigt dann zum Beispiel Kreditinstituten an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie Ihren Zahlungspflichten nachkommen werden. Somit hat dieser Wert einen maßgeblichen Einfluss auf Ihre Kreditwürdigkeit, also auch darauf, wie hoch der Zinssatz für Ihren Kredit ausfällt. Je niedriger der Score, desto höher ist der Zinssatz, den die Bank zu ihrer eigenen Absicherung fordert.

 

Löschung von SCHUFA-Einträgen

Da die SCHUFA einen Teil Ihrer personenbezogenen Daten über einige Jahre hinweg speichert, ist sie nach der DSGVO dazu verpflichtet, diese Informationen fristgerecht zu löschen. Haben Sie sich stets an die Vertragsbedingungen gehalten, muss die Löschung von Daten zu Ihren Girokonten oder Kreditkarten nach Bekanntgabe der Vertragsbeendigung erfolgen. Wenn Sie Ihr Konto jedoch missbraucht haben, muss die SCHUFA diese Information erst nach einer Frist von drei Jahren löschen. Bei fälligen, offenen und unbestrittenen Forderungen speichert die SCHUFA Ihre Daten, solange der Ausgleich nicht bekanntgegeben wird. Haben Sie die Forderung bezahlt, erfolgt drei Jahre danach die Löschung des entsprechenden SCHUFA-Eintrags. Ob eine Speicherung der Daten wirklich notwendig ist, können Sie mit einem Antrag nach Art. 17 Abs. 1 lit. a) DS-GVO überprüfen lassen.